🕯️ Für den Abend vor dem 6. Dezember

Nikolausgeschichte zum Vorlesen: drei kurze Geschichten

Der Stiefel steht geputzt vor der Tür, dein Kind liegt schon im Bett und will jetzt eine Nikolausgeschichte hören. Hier stehen drei davon, fertig zum Vorlesen, jede in etwa drei Minuten erzählt. Zwei handeln vom Nikolaus, eine von einem Wichtel, der nachts kleine Dinge tut. Danach zeigen wir dir, wie das Lieblingskuscheltier deines Kindes selbst zur Hauptfigur einer solchen Geschichte wird.

In wenigen Minuten erstellt · Erste digitale Geschichte gratis · ohne Abo · So funktioniert's

KI-generiertes Beispielfoto: Plüsch-Fuchs sitzt auf einer Holzbank im hellen Flur neben einem Kinderstiefel
Euer Foto
Beispiel-Buchcover „Fips und der Nikolaus" mit dem Plüsch-Fuchs als Held
Euer Bilderbuch

Beispielbilder mit KI erstellt.

Zehn Minuten vor dem Schlafengehen, und keine Geschichte da.

Am Abend vor dem Nikolaustag ist die Aufregung groß, und die passende Geschichte findet sich meistens genau dann nicht. Was im Netz steht, ist entweder zu lang, zu belehrend oder für Erstklässler geschrieben. Wir haben deshalb drei kurze Geschichten aufgeschrieben, die du sofort vorlesen kannst, ohne sie vorher zu kürzen.

Sofort vorlesbar

Drei Geschichten für den Nikolausabend

Jede Geschichte dauert vorgelesen etwa drei Minuten und kommt ohne erhobenen Zeigefinger aus. In jeder ist ein Kuscheltier dabei, weil die wichtigsten Dinge an so einem Abend selten allein passieren.

Der Nikolaus und die letzte Tür

Der Nikolaus war schon die halbe Nacht unterwegs. Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln, und neben ihm stapfte Milo, sein kleiner grauer Plüsch-Esel. Milo schnaubte weiße Wölkchen in die kalte Luft, und an seinen langen Ohren hingen zwei Schneeflocken, die einfach nicht schmelzen wollten.

In jedem Haus hatten die beiden etwas hinterlassen. Eine Handvoll Nüsse hier, einen roten Apfel dort, in einem Stiefel sogar einen Lebkuchen, der noch nach Honig roch. Der Sack auf Milos Rücken war dabei immer leichter geworden. Jetzt schlackerte er nur noch hin und her.

An der letzten Tür des Dorfes blieben sie stehen. Vor der Schwelle stand ein einzelner Stiefel, geputzt bis in die Spitze, und daneben lag ein gemaltes Bild. Der Nikolaus griff in den Sack. Er tastete in die eine Ecke und in die andere. Der Sack war leer.

„Das ist ungünstig", sagte der Nikolaus leise. Er setzte sich auf die kalte Stufe und schaute die Straße hinunter, dorthin, wo die Fußspuren der langen Nacht im Schnee lagen. Zurückgehen konnte er nicht mehr. Bis zum Morgen war es nicht mehr weit.

Milo legte den Kopf schief. Dann trat er einen Schritt vor und stupste mit der Nase gegen die kleine Ledertasche am Sattel, einmal, und dann noch einmal fester. Der Nikolaus machte den Verschluss auf. Darin lag tatsächlich noch etwas: eine winzige Holzfigur, ein Esel mit langen Ohren, die er selbst geschnitzt hatte, an einem Abend, an dem ihm langweilig gewesen war.

Er stellte sie behutsam in den Stiefel, genau in die Mitte, damit sie nicht umfiel. Dann legte er seine Hand kurz auf Milos warmen Hals. „Manchmal", sagte er, „weiß eben der Esel besser Bescheid als der Nikolaus." Milo antwortete nicht. Er drehte sich nur um und ging langsam voran, zurück durch den Schnee, und der Nikolaus ging hinterher.

Mias Stiefel vor der Tür

Mia putzte ihren linken Stiefel dreimal. Beim ersten Mal wurde er sauber, beim zweiten Mal glänzte die Spitze, und beim dritten Mal machte sie es nur noch, weil es sich gut anfühlte. Ihr Plüsch-Hase Pauli saß neben ihr auf dem Fußboden und sah ihr dabei ganz genau zu.

Dann stellten die beiden den Stiefel vor die Wohnungstür. Mia rückte ihn zurecht, bis er genau in der Mitte der Fußmatte stand. Draußen im Treppenhaus war es dunkel und still, drinnen roch es nach Zimt und nach dem Kakao von vorhin. Zuletzt legte Mia ein gemaltes Bild daneben, damit der Nikolaus auch wusste, wem der Stiefel gehörte.

Im Bett war an Schlafen erst einmal nicht zu denken. Mia hielt Pauli fest und zählte die Streifen auf ihrer Bettdecke. Sie überlegte, ob der Nikolaus wohl leise sein konnte. Ob er klingeln würde. Ob er die richtige Tür fand, jetzt, wo unten im Hausflur das Namensschild fehlte.

Zweimal wachte sie in dieser Nacht auf. Beim zweiten Mal nahm sie Pauli mit, schlich zur Wohnungstür und legte das Ohr an das kalte Holz. Nichts. Kein Schritt, kein Rascheln. Nur der Kühlschrank brummte in der Küche, so wie in jeder anderen Nacht auch. Mia ging zurück ins Bett und schlief irgendwann doch ein.

Am Morgen stand sie vor dem Stiefel und traute sich zuerst gar nicht hin. Er war voll. Obenauf lagen Mandarinen, dazwischen Nüsse und ein paar Sterne aus Goldpapier, die im Flurlicht blinkten. Ihr gemaltes Bild lag noch da, aber jemand hatte es umgedreht.

Und ganz oben, quer über den Mandarinen, lag eine zweite Karotte. Eine kleine, krumme, mit Grün daran. Mia hob sie hoch und drehte sich zu Pauli um, der an ihrem Arm hing wie immer. „Ich glaube", sagte sie, „die ist für dich."

Der Wichtel hinter dem Bücherregal

Hinter dem Bücherregal im Kinderzimmer wohnte ein Wichtel. Am Tag schlief er zwischen zwei Kisten, in denen schon lange niemand mehr nachgesehen hatte, und nachts arbeitete er. Sein einziger Freund war ein kleiner Plüsch-Igel, der auf dem untersten Regalbrett saß, nie umfiel und nie müde wurde.

In der ersten Adventsnacht stellte der Wichtel die Hausschuhe der Kinder ordentlich nebeneinander, beide Paare, Spitze an Spitze. Es dauerte lange, weil ein Hausschuh unter dem Bett lag und der Wichtel ihn erst mit beiden Armen herausschieben musste. Der Igel schaute vom Regal aus zu.

In der zweiten Nacht legte er einen Tannenzapfen mitten auf den Frühstückstisch. In der dritten kletterte er auf die Fensterbank und malte mit dem Finger einen Stern an die beschlagene Scheibe. Von unten sah der Stern ein bisschen schief aus, aber das machte ihn nur schöner.

Der Igel half, so gut ein Plüsch-Igel eben helfen kann. Er hielt die Taschenlampe, indem er sich einfach dagegenlehnte und stehen blieb. Einmal rutschte sie ihm weg und rollte scheppernd über das Regalbrett. Die beiden erschraken sehr. Aber im Zimmer atmeten die Kinder ruhig weiter, und nach einer Weile ging die Arbeit weiter.

Gegen Morgen wurde der Wichtel müde. Er strich dem Igel über die Stacheln und schob ihn ein winziges Stück zur Seite, damit er besser aus dem Fenster schauen konnte. Dann verschwand er hinter dem Regal.

Als es hell wurde, suchten die Kinder das ganze Zimmer ab. Sie schauten unter das Bett, hinter den Vorhang und in die Kiste mit den Bauklötzen. Sie fanden niemanden. Nur der Stern am Fenster war noch da. Und der Igel saß ein kleines Stück weiter rechts als am Abend zuvor, genau so, dass er hinausschauen konnte.

Lies ruhig langsam und mach vor dem letzten Satz eine kurze Pause. Kinder hören an dieser Stelle am genauesten hin, und die Geschichte wirkt danach noch ein paar Minuten nach.

Die Idee

Und wenn das eigene Kuscheltier dem Nikolaus begegnet?

Beim Vorlesen kommt fast immer dieselbe Frage: Und wo war ich dabei? Genau dafür gibt es Knuffel. Halt das Kuscheltier einmal ins Licht, mach ein Foto davon und lad es hoch.

Aus diesem einen Bild wird ein Bilderbuch, in dem der vertraute Begleiter selbst zum Nikolaus unterwegs ist, mit dem Namen deines Kindes mittendrin. Text und Illustrationen entstehen dabei von allein. Nichts musst du selbst tippen oder zurechtschieben.

Derselbe Plüsch-Fuchs als Aquarell-Held in einer Wohnzimmerecke bei Kerzenlicht, draußen fällt Schnee KI-generiertes Beispielfoto: Plüsch-Fuchs sitzt auf einer Holzbank im hellen Flur neben einem Kinderstiefel
Foto Buchheld
Zieh den Regler: vom Foto zum Helden der Nikolausgeschichte. Beispielbilder mit KI erstellt.
Jedes Kind, sein eigener Held

Egal ob Elch, Maus oder Eule

Bild und Text richten sich nach dem Kuscheltier, das bei euch zu Hause wohnt. So hört dein Kind seine Nikolausgeschichte mit genau dem Begleiter, den es am Abend im Arm hält.

  • Plüsch-Elch liegt im Schnee vor einem Schlitten voller Päckchen, Aquarell-Illustration
  • Plüsch-Maus sitzt bei Kerzenlicht in einem Kinderstiefel, Aquarell-Illustration
  • Plüsch-Eule sitzt mit einer Laterne auf einem verschneiten Ast, Aquarell-Illustration

In drei Schritten zum fertigen Buch

  1. 1

    Foto hochladen

    Ein Handyfoto vom Lieblingskuscheltier genügt, von vorn aufgenommen und bei Tageslicht.

  2. 2

    Thema „Nikolaus" wählen

    Name des Kindes eintragen und den Nikolaus als Thema wählen. Die Geschichte entsteht daraus automatisch.

  3. 3

    Gratis lesen, dann drucken lassen

    Die erste digitale Geschichte ist geschenkt. Gefällt sie euch, kommt das gedruckte Buch zum Nikolaustag.

Warum ein Knuffel-Buch hier so gut passt

  • Sofort vorlesbar

    Drei fertige Geschichten, jede in etwa drei Minuten erzählt.

  • Mit dem eigenen Begleiter

    Das Kuscheltier vom Nachttisch wird zur Hauptfigur des Buches.

  • Warmherzig statt belehrend

    Keine Rute, keine Drohung. Der Nikolaus ist hier einfach freundlich.

  • Bleibt über den Dezember hinaus

    Ein Buch, das im nächsten Advent wieder aus dem Regal geholt wird.

Beispiel-Buchcover „Fips und der Nikolaus" mit dem Plüsch-Fuchs als Held
Ein Beispiel für eine eigene Nikolausgeschichte mit dem Kuscheltier eures Kindes. Beispielbilder mit KI erstellt.
Für den Stiefel oder den Gabenteller

Eine Geschichte, die nur eurem Kind gehört

Vorgelesene Geschichten sind schön, eine eigene ist etwas anderes. Wenn im Buch das Kuscheltier steht, das dein Kind seit Jahren durch die Wohnung trägt, hört es anders zu. Das gedruckte Buch misst 12 mal 12 Zentimeter und passt damit auf jeden Gabenteller und in die meisten Stiefel.

Digital 4,90 € · Gedruckt & Digital 9,90 € – inkl. MwSt.

Buch zum Nikolaus gestalten

Alle Formate und Preise im Detail

FAQ

Häufige Fragen

Wann liest man eine Nikolausgeschichte vor?

Meistens am Abend des 5. Dezember, wenn der Stiefel geputzt vor der Tür steht und das Warten am schwersten fällt. Genauso gut passt sie am Nikolaustag selbst, wenn dein Kind wissen will, wer nachts eigentlich da war.

Ab welchem Alter versteht mein Kind so eine Geschichte?

Die beiden Nikolausgeschichten funktionieren ab etwa drei Jahren, die Wichtelgeschichte ab vier, weil sie über mehrere Nächte hinweg erzählt. Bei jüngeren Kindern hilft es, unterwegs Fragen zuzulassen und einfach dort weiterzulesen.

Warum kommt keine Rute vor?

Weil Angst kein guter Begleiter beim Einschlafen ist. Der Nikolaus ist in unseren Geschichten jemand, der aufmerksam ist und etwas dalässt. Wer brav war und wer nicht, spielt darin bewusst keine Rolle.

Darf ich die Geschichten im Kindergarten vorlesen?

Ja, lies sie gern in der Gruppe, in der Kita oder beim Adventssingen vor. Wir freuen uns, wenn du dabei erwähnst, wo du sie gefunden hast.

Wie entsteht daraus ein eigenes Buch?

Du lädst ein Foto des Kuscheltiers hoch, gibst den Namen deines Kindes an und wählst das Thema. Den Text schreibst du nicht selbst: Knuffel erzählt und illustriert die Geschichte automatisch rund um genau diesen Begleiter.

Was kostet ein eigenes Nikolaus-Bilderbuch?

Für die digitale Ausgabe 4,90 €, für das gedruckte Softcover samt Digitalversion 9,90 €, jeweils inkl. MwSt. Das erste digitale Buch ist geschenkt, du liest es also komplett, bevor du dich für einen Druck entscheidest. Ein Abo gibt es nicht.

Kommt das gedruckte Buch bis zum 6. Dezember an?

Es wird einzeln für euch produziert und ist in 5 bis 7 Werktagen bei dir. Bestell also spätestens Ende November, wenn es zum Nikolaustag unter dem Teller liegen soll. Die digitale Ausgabe könnt ihr sofort lesen.

Für welches Alter ist das Buch gedacht?

Für Kinder von etwa 2 bis 8 Jahren, also genau die Jahre, in denen der Nikolausabend am aufregendsten ist.

Macht aus dem Nikolausabend eure eigene Geschichte

Lade ein Foto vom Lieblingskuscheltier hoch und sieh in wenigen Minuten, wie es zum Helden seiner eigenen Nikolausgeschichte wird.

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